Stefan Spangenberg ist in weniger als 300 Tagen vom rheinland-pfälzischen Ingelheim bis nach Jerusalem gelaufen! Dabei hat er 10 Länder auf 2 Kontinente durchquert und sich gleichzeitig einen Lebenstraum erfüllt. Er zeigt in diesem Beamer-Vortrag die herrlichen Ausblicke beim Aufstieg auf den Großen St. Bernhard in den Alpen und berichtet vom Glücksgefühl es geschafft zu haben, aber auch von quälenden Momenten dazwischen und der Notwendigkeit sich immer wieder zu motivieren. Ein besonderer Höhepunkt seiner Reise ist der Besuch der autonomen Mönchsrepublik auf dem Berg Athos in Griechenland, einer bizarren und für viele Menschen verschlossenen Welt.

Der Beamer-Vortrag wird am Donnerstag, 9. März, 19 Uhr, im Haus der VHS, Friedrichstr. 55, gezeigt. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 8 Euro im Haus der VHS oder unter „Ticket-Bestellung online“. Schüler:innen und Studierende zahlen die Hälfte, weitere Ermäßigungen für Inhaber:innen der Gladbeck-Card.










Sowjetistan - so nannte einmal eine norwegische Journalistin die einstigen Sowjetrepubliken in Mittelasien, allesamt Binnenstaaten mit extremem Kontinentalklima und oft eindrucksvoller Landschaft. Drei davon hat der Referent per Bahn, Bus und - zum Teil erneut - besucht: Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan. In seinem Vortrag berichtet er von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Chiva und Duschanbe, zwischen Buchara und Aschgabat. Alle drei noch jungen Nationalstaaten hatten einst - mehr oder weniger - Anteil an den legendären antiken Seidenstraßen, die auch Marco Polo schon nutzte auf dem Weg von West nach Fernost und Eroberer wie Tamerlan und Dschingis Khan in Gegenrichtung. Heute locken Städte wie Samarkand mit ihrer großartigen islamischen Architektur tausende von Reisenden an, während eine altertümliche Großstadt wie Merv am Rande der Wüste ein - touristisch gesehen - trostloses Dasein fristet.
