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VHS-Vortrag zu Israels Herausforderungen nach dem 7. Oktober mit Uriel Kashi

Inuriel kashi 2024 seinem Vortrag "Zwischen innerer Zerrissenheit und neuen Gefahren: Israels Herausforderungen nach dem 7. Oktober" zeichnet Uriel Kashi aus Jerusalem die politischen Umwälzungen in Israel seit Ende 2022 nach. Es beginnt mit der Rückkehr Benjamin Netanjahus ins Amt des Ministerpräsidenten und der Bildung einer Regierung, die maßgeblich von ultraorthodoxen und national-religiösen Parteien getragen wird. Diese Konstellation führte zu einer beispiellosen Polarisierung innerhalb der israelischen Gesellschaft und löste wegen der geplanten Justizreform umfassende Proteste aus.

Nachdem der brutale Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober und der anschließende Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen – aber auch die anhaltenden Sicherheitsbedrohungen durch andere vom Iran unterstützte Proxys wie die libanesische Hisbollah und die jemenitischen Huthi – zwar zu einem kurzfristigen Zusammenhalt innerhalb der israelischen Bevölkerung führten, zeigt der Referent, wie dieser Zusammenhalt seit Beginn des Jahres zu bröckeln beginnt und die tiefen Gräben innerhalb der israelischen Gesellschaft wieder deutlicher sichtbar werden.

Während die durch den Krieg stark traumatisierte israelische – wie auch die palästinensische – Gesellschaft in diesen Krisenzeiten eigentlich dringend Unterstützung und Hilfe durch internationale Partner benötigen würde, zeigt der Vortrag, wie geopolitische Machtverschiebungen, nationale Eigeninteressen, aber auch die Zunahme antisemitischer Diskurse die Fähigkeit der internationalen Staatengemeinschaft einschränken, eine wirksame Rolle bei der Überwindung der aktuellen Krise zu spielen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 15. Mai, um 19.00 Uhr, im Haus der VHS, Friedrichstr. 55, statt. Die Teilnahme ist entgeltfrei. Die VHS bittet dennoch um telefonische Voranmeldung unter 02043/99-2415 oder per E-Mail an vhs@stad
t-gladbeck.de. Die VHS führt diese Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein Denk Dran e.V. durch.

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